Aus der Geschichte Hof`s

Zitat aus http://www.hagalil.com/2011/10/hof/

„durch nationalsozialistische Gewalt zerstört“ steht da. Geht es denn noch unpersönlicher? Wer soll sich denn davon angesprochen fühlen? Die Hofer Bürger etwa? – Für die sind doch die „Nazis“ inzwischen wie für jeden anderen Deutschen ein Stellvertreter für alles und nichts. Kein Hofer, dessen Vater, Onkel oder Opa an der Zerstörung beteiligt war, wird sich angesprochen fühlen. Es sind leere Floskeln, sinn- und gehaltlose Worthülsen, es sind Alibisprüche, man will doch nicht wirklich gedenken, will sich nicht wirklich schämen, schiebt die Verantwortung auf einen abstrakten Begriff.
Man könnte argumentieren, das war damals in den 1980er jahren, da stand man halt mit der Gedenkkultur noch am Anfang, das waren die typischen Gedenktafelsprüche, die man damals als zeitgemäß erachtete, da man ja noch auf die Überlebenden der Tätergeneration Rücksicht nehmen musste


Es wäre mal interessant zu erforschen, welche Nachfahren dieser Hofer Bürger – verantwortlich für die Verbrechen an den Juden – heute noch in den Amtsstuben ihr Unwesen treiben.

Da ist es wieder, die Namen der jüdischen Familien werden wohl genannt – die Täter werden verschwiegen.

https://www.hof.de/hof/hof_deu/leben/in-hof.html