Sieben-Tage-inzidenz

Wie verlässlich ist die Sieben-Tage-Inzidenz?

Doch es gibt auch Kritik. So hat etwa der Direktor am Institut für Epidemiologie an der Charité Berlin, Professor Stefan Willich, im RBB-Info-Radio auf Schwächen der Sieben-Tage-Inzidenz hingewiesen: Da die Zahl der Corona-Testungen in den letzten Monaten stark zugenommen habe, würden zwangsläufig einige Landkreise und Städte die Obergrenze reißen. Dies deute allerdings nicht automatisch auf ein Erstarken des Infektionsgeschehens hin. Für eine realistischere Einschätzung müssten auch die Zahl der belegten Intensivbetten in den Krankenhäusern und die R-Werte herangezogen werden.

https://www.praxisvita.de/sieben-tage-inzidenz-was-sagt-der-wert-aus-und-wie-verlaesslich-ist-er-19213.html

Corona-Zahlen: Warum sich die Angaben manchmal unterscheiden

Drei Behörden geben Auskunft über Infektionen und die Inzidenzwerte – 19.10.2020 07:47 Uhr

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Nichts normiert und nichts verifiziert – vieles nur Mondzahlen

Dem gehorsamen Deutschen Bürger stellen sich da keine Fragen, er weiß:

„Es ziemt dem Untertanen, seinem Könige und Landesherrn schuldigen Gehorsam zu leisten und sich bei Befolgung der an ihn ergehenden Befehle mit der Verantwortlichkeit zu beruhigen, welche die von Gott eingesetzte Obrigkeit dafür übernimmt; aber es ziemt ihm nicht, die Handlungen des Staatsoberhauptes an den Maßstab seiner beschränkten Einsicht anzulegen und sich in dünkelhaftem Übermute ein öffentliches Urteil über die Rechtmäßigkeit derselben anzumaßen.“

Gustav von Rochow 1837

„Ein Deutscher ist großer Dinge fähig, aber es ist unwahrscheinlich, dass er sie tut: Denn er gehorcht, wo er kann, wie dies einem an sich trägen Geiste wohl tut.“ – Friedrich Nietzsche, Morgenröte

Nur so ist zu begreifen, dass noch nicht alle Beamten aus den Rathausfenstern geworfen wurden.

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