Stockholm-Syndrom

Unter dem Stockholm-Syndrom versteht man ein psychologisches Phänomen, bei dem Opfer von Geiselnahmen ein positives emotionales Verhältnis zu ihren Entführern aufbauen. Dies kann dazu führen, dass das Opfer mit den Tätern sympathisiert und mit ihnen kooperiert.

Täter werden sich Opfern gegenüber oftmals wohlwollend verhalten, weil sie die Opfer als Vermögenswerte ansehen oder um eine Eskalation der Situation zu vermeiden. Hieraus kann eine emotionale Bindung und Dankbarkeit von Opfern gegenüber Tätern entstehen. Der maximale Kontrollverlust bei einer Geiselnahme ist nur schwer zu verkraften. Erträglicher wird dies, wenn sich das Opfer einredet, es sei zum Teil auch sein Wille, beispielsweise, da es sich mit den Motiven der Entführer identifiziert.

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Das Vorstehende wurde zwar erst nach 1945 beschrieben, jedoch die Merkmale konnten auch schon in der Zeit davor festgestellt werden. Die Geiseln(Bevölkerung) empfand große Zuneigung zu den Geiselnehmern. Wurden doch schon damals Brot und Zirkusspiele geboten.

Niemand möge behaupten, die Geschichte wiederhole sich nicht.