ARD-Check zu Rundfunkbeitrag

„Das Geld ist bei uns knapp“

Kann sich die ARD selbst hinterfragen? Der „ARD Check“ bewies: Sie kann es nicht. Über 90 Minuten nach dem Motto: Perfekt sind wir nicht, aber eigentlich finden wir uns ganz in Ordnung.

Link: So titelt die Welt am Tag danach.

Natürlich bedienten sich die zwei Intendanten Buhrow und Marmor  ihres hauseigenen Mediums und suchten sich für so ein Talkrunde 150 Menschen aus, die wohl mit der Materie überfordert waren.

Mal einen Einkommensvergleich geschätzte Werte:

Das Jahreseinkommen der beiden intendanten inklusive ihrer Nebeneinnahmen dürften sich auf rund 1 Million Euro belaufen.

Die 150 Menschen im Publikum schätze ich insgesamt auf rund drei Millionen Euro. Also auf 50 Leute im Publikum kommen zwei Intendantengewichte je Jahr.

Die 150 Menschen im Publikum unterhalten wesentliche Teile des Staatswesens über Einkommensteuer und Verbrauchssteuern. Es bleibt ihnen ja nichts übrig und die Altersarmut ist für die Mehrzahl dieser Menschen im Publikum vorprogrammiert.

Dagegen können die zwei Intendanten erhebliche Geldsummen in Kapitalanlagen investieren und bekommen nach ihrem Ausscheiden entweder hohe Abfindungen oder/und eine fürstliche Pension.

Die Pensionsverpflichtungen der ö.r.Rundfunkanstalten belaufen sich heute bereits auf 500 Millionen Euro als zusätzliche Beiträge zur normalen Rente aus der Zwangsabgabe.

Was mir auffiel bei dem ganzen Zinnober war, die Grundgesetzwidrigkeit und das nicht Vorhandensein des Solidarprinzips im Rundfunkbeitragsstaatsvertrag. Diesen Rundfunkbeitragstaatsvertrag haben die 16 Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer unterzeichnet und In die Welt gesetzt.  Wer dies nicht gut findet, sollte sich bei den nächsten Wahlen daran erinnern.

Eine Liste der 16 Ministerpräsidenten und deren Parteizugehörigkeit:

Das Land Baden-Württemberg, Stefan Mappus CDU

der Freistaat Bayern, Horst Seehofer CSU

das Land Berlin, Klaus Wowereit SPD

das Land Brandenburg, Matthias Platzeck SPD

die Freie Hansestadt Bremen, Jens Böhrnsen, SPD

die Freie und Hansestadt Hamburg, Christoph Ahlhaus, CDU

das Land Hessen, Volker Bouffier CDU

das Land Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering SPD

das Land Niedersachsen, Christian Wulff CDU

das Land Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft SPD

das Land Rheinland-Pfalz, Kurt Beck SPD

das Saarland, Peter Müller CDU

der Freistaat Sachsen, Stanislaw Tillich CDU

das Land Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff CDU

das Land Schleswig-Holstein, Peter Harry Carstensen CDU

Freistaat Thüringen, Christine Lieberknecht CDU

Die Nichtwahl der etablierten Parteien könnte eine Veränderung bewirken.

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